Wir haben Grund zu feiern!
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Bonn, 28.6.2026 – Die Freude und Dankbarkeit über das 25-jährige Bestehen unseres Priesterseminars war an diesem Sonntagnachmittag in vielerlei Hinsicht erfahrbar. Auch wenn das offizielle Jubiläum des Priesterseminars im Dezember 2025 schon ein paar Monate zurück liegt, war die Festfreude nicht weniger. Im Gegenteil, sie breitete sich aus: auf dem ganzen weiten Gelände des Seminargrundstücks: angefangen vom Parkplatz, der als Biergarten diente; die Wiese, auf der die Hl. Messe gefeiert wurde bis zu Kreuzgang, Aula Magna und Seminarkirche. Vielen Menschen war der Jubel zum Greifen nah: Weihbischof Ansgar Puff, der die Hl. Messe zelebrierte und von der Entstehungsgeschichte des Hauses und dem Ringen über seine Entstehung in den erzbischöflichen Gremien erzählte; die Formatoren, Seminaristen, Schwestern, Helfer und Angestellte, die sich tagelang um einen reibungslosen und würdigen Ablauf mühten; insbesondere aber den vielen Familien mit ihren Kindern, den Brüdern und Schwestern der Gemeinschaften, die dieses Haus – manche von Beginn an, andere erst seit kurzem – kennen und lieben gelernt haben. Und nicht zu vergessen: Wohltäter, die seit Jahren durch ihre Unterstützung den Grundstein dafür legen, dass das Seminar heute noch besteht.
Regens Pane erklärte in seinen Begrüßungsworten den Grund für diesen sommerlichen Festtag: eine Nachfeier des Jubiläums, die sich besonders an die vielen Brüdern und Schwestern richtete, die im vergangenen Dezember nicht teilnehmen konnten. Die Eucharistie im Freien im prächtigen Seminargarten nahm alle mit zurück an die Anfänge, als die ersten Seminaristen in den Jahren 1999/2000 auf der Suche nach einem geeigneten Ort fürs Priesterseminar waren, bis 2001 das frei gewordene Kloster in Bonn-Endenich gefunden wurde. Nach der Hl. Messe, bei der auch zahlreiche Priester, die hier ausgebildet wurden, mitfeierten, freuten sich alle Gäste über ein festliches und zugleich ausgelassenes Abendessen unter einem sommerlichen Abendhimmel. Spätestens die Zuckerwatten zauberten selbst den Kleinen ein großes Lächeln ins Gesicht! „Hier können wir wirklich die Gastfreundschaft und Brüderlichkeit, die dieses Haus von Beginn an prägen, kosten“, schwärmt Elisabeth Waldorf. Denn so wie sich Gemeinschaften und Gemeinden über zukünftige Priester freuen, so unterstützen wiederum viele Gläubige die Seminaristen auf ihrem Weg dorthin – durch ihre Begleitung, ihr Zeugnis, ihr Gebet, ihre Mittel. Ohne sie hätte es kein Jubiläum gegeben – und an diesem Sonntag keine so zahlreichen und leckeren Beilagen, die von ihnen beigesteuert wurden.
Alle Herzen waren von Dankbarkeit erfüllt! Dies konnte man auch im Zeugnis einiger junger Priester raushören, die von ihrem Berufungsweg erzählten. Zahlreiche Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, um für weitere Berufungen zu beten in der ruhigen Atmosphäre der Seminarkirche bei der eucharistischen Anbetung.
Grund zu feiern gab es reichlich – für Gottes Treue und Fürsorge, für die Unterstützung und Begleitung so vieler Menschen und für die Gemeinschaft und Freude, die der gemeinsame Weg des Glaubens in der Kirche schenkt.
Und aus der Luft hat man einen eine sehr lebendigen Eindruck unseres Festes!
































































































