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2 neue Priester

  • 17. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Köln, 12.6.2026 – Am Herz-Jesu-Freitag, dem traditionellen Tag für Priesterweihen im Erzbistum Köln, wurden Marek Osiecki und Francesco Tabacco von Erzbischof Rainer Maria zu Priestern geweiht.


Beide kamen im September 2014 in unser Priesterseminar. Francesco Tabacco (31 Jahre) stammt aus Italien, genauer aus Avenzzano in der Provinz L’Aquila in den Abruzzen. Nach dem Theologie-Studium an der Universität Bonn absolvierte er Missionspraktika, u. a. in Nürnberg. Seine Ausbildungspfarrei war in der Pastoralen Einheit Euskirchen unter Pfarrer Tobias Hopmann, der kürzlich zum neuen Generalvikar des Erzbistums Köln ernannt wurde. Marek Osiecki (38 Jahre) wurde in Ciechanów geboren, das in der Woiwodschaft Masowien liegt, nördlich von Warszawa. Seine Heimatpfarrei ist aber Hl. Apostel Andreas in Toruń. Er studierte er zunächst Geschichte und dann gemeinsam mit Francesco Theologie an der Universität Bonn.


Die Weiheliturgie im Kölner Dom ist immer wieder eine sehr beeindruckende, zeichenreiche Feier. (Auf dem Youtube-Kanal des Domradios ist die Liturgie noch in ganzer Länge verfügbar). Die schon zu Diakonen geweihten Priester werden von den Verantwortlichen für die Priesterausbildung vorgestellt und diese erklären ihre Bereitschaft sich zu Priestern weihen zu lassen, das sogenannte „Ad sum“. Im Weiheversprechen wird diese dann konkret ausgeführt – gefolgt vom Gehorsamsversprechen gegenüber dem Bischof. Dann wird der Heilige Geist angerufen und die Weihekandidaten liegen ausgestreckt vor dem Altar („Prostratio“). Dann erfolgt in Stille die Weihe durch Gebet und Handauflegung. Im Anschluss legen alle anwesenden Priester den neugeweihten Priestern die Hände auf und sammeln sich um den Bischof – ein eindrucksvolles Zichen ihrer Aufnahme in das Presbyterium. Als Priester deutlich erkennbar werden sie beim Anlegen des Priestergewands. Dann salbt der Bischof die Hände der Neupriester, reicht ihnen Kelch und Patene und gibt ihnen den Friedensgruß. Danach feiern die Neugeweihten zusammen mit dem Bischof ihre erste Eucharistie.


Nach der Liturgie, feierten die Neupriester im Priesterseminar St. Albert mit ihren Familien und Freunden, ihren Neokatechumenalen Gemeinschaften weiter. Die darauffolgenden Tage sind dann von den Primizen, also den ersten Eucharistiefeiern, geprägt – in den Einsatzpfarreien, im Priesterseminar Redemptoris Mater Köln (auf unserem Youtube-Kanal verfügbar), in ihren Heimatpfarreien sowie an für sie wichtigen Orten.



 
 
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