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Feier des 25-jähriges Jubiläums

  • Autorenbild: office72044
    office72044
  • 22. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Bonn, 7.12.2025 - Am diesem Sonntag feierten wir das 25-jährige Bestehen des Priesterseminars Redemptoris Mater Köln. Im Zentrum stand das Pontifikalamt unter Vorsitz unseres Erzbischofs, Rainer Maria Kardinal Woelki in Konzelebration mit Kardinal Arborelius, Bischof von Stockholm, und Kardinal Rouco, emeritierter Erzbischof von Madrid. Kardinal Arborelius war anlässlich des Studientags zur Evangelisierung angereist, Kardinal Rouco ist ein langjähriger Freund und Förderer des Neokatechumenalen Weges und der Seminare Redemptoris Mater sowohl in Spanien als auch darüber hinaus.

In seiner Predigt hob Kardinal Woelki zwei wesentliche Aspekte unseres Priesterseminars – diözesan und missionarisch – hervor. Vor 150 Gästen – und live über EWTN und auf YouTube übertragen – erinnerte er an die Hauptaufgabe der Kirche gemäß den Worten des Heiligen Papst Paul VI. aus dem Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi: „Die Kirche existiert, um zu evangelisieren.“ Dabei würdigte er die Antwort der Seminaristen und Priester des Neokatechumenalen Weges auf den Ruf zu einer radikalen Nachfolge Christi, die sie durch das Verlassen der eigenen Heimat gegeben und so den missionarischen Aufbruch in die Tat umgesetzt haben.

An der Eucharistie nahmen zahlreiche Priester teil, die in diesem Haus ausgebildet wurden, wie auch das Verantwortlichen-Team des Neokatechumenalen Weges für Deutschland und die Niederlande.

Der guten, alten Tradition unseres Hauses folgend, dass Kirche und Küche zusammengehören, waren die Anwesenden zu einem festlichen Mittagessen eingeladen. Und da selbst unser großer Speisesaal zu klein war wurden noch zwei weitere Räume festlich hergerichtet. Ein großes Team von ehrenamtlichen Helfern bereiteten ein hervorragendes 3-Gang-Menu zu, unter der fachkundigen Anleitung eines erfahrenen Kochs aus München. Er ließ es sich nicht nehmen, in seiner Freizeit diese Feier kulinarisch zu krönen. Die Seminaristen, Praktikanten sowie einige Priester übernahmen die Bedienung in gewohnt souveräner Manier, obwohl es natürlich auch ihr Fest war.

Nach dem festlichen Essen sprachen die drei Kardinäle noch einige Grußworte. Kardinal Arborelius zeichnete ein Bild der katholischen Kirche in Skandinavien, wo Katholiken eine Minderheit sind. Anstatt von Diaspora spricht er lieber von Missionsland, da die Situation auch viele Möglichkeiten eröffnet. So wie z. B. die Missio ad Gentes in Stockholm, die mutig und offen das Evangelium verkündet. Zudem gibt es in Skandinavien auch zwei Redemptoris Mater: in Kopenhagen und Helsinki.

Kardinal Rouco kennt Kiko Argüello, den Initiator des Neokatechumenalen Weges, schon seit vielen Jahrzehnten und ist eng mit ihm verbunden. Übrigens: im Redemptoris Mater Madrid wurde Regens Pane ausgebildet. Als Priester der Erzdiözese Madrid ist er seit 25 Jahren freigestellt für den Dienst im Erzbistum Köln. Der emeritierte Erzbischof erwähnte auch, dass er seinen damaligen Freund und Amtsbruder Kardinal Meisner dabei unterstützt hat, unser Priesterseminar zu gründen.

Als letzter der drei Redner und Hausherr führte Kardinal Woelki den Anwesenden vor Augen, dass er unserem Haus seit Anbeginn verbunden ist, damals als Direktor des Collegium Albertinum. Die meisten der aus Redemptoris Mater hervorgegangenen Priester seien im Erzbistum Köln in unterschiedlichsten Diensten tätig, einige sind oder waren freigestellt für die Promotion oder die Mission. Zum Schluss wünschte er dem Priesterseminar mit dem Ruf „ad multos annos“ viele weitere segensreiche Jahre.

Danach überreichte Regens Pane dem Erzbischof das erste Exemplar eines Fotobuchs, in dem die 25 Jahre noch einmal zum Leben erweckt werden.

Es folgte die Uraufführung unseres neuen Image-Videos, in dem unterschiedlichste Personen zu Wort kommen. Es lohnt sich, es sich anzusehen, hier auf unserer Webseite oder auf unserem YouTube-Kanal.

Im anschließenden kulturellen Teil wurde in der Aula Magna die Sonate für Klavier und Violoncello in e-Moll von Johannes Brahms dargeboten, was auf große Begeisterung der Zuhörer stieß.

In lockerer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen in unserem schönen Kreuzgang, gingen dann die Gespräche weiter, wo man alte Bekannte wieder traf oder neue Bekanntschaften schloss. Apropos Geschichten: einige aus unserem Haus hervorgegangene Priester gaben bei den „Dönnekes“ –heiteren Anekdoten – sehr persönliche Sichtweisen und lustige Geschichten aus der Anfangszeit des Hauses zur großen Erheiterung der Anwesenden zum Besten. Zum Abschluss gaben fünf Musiker aus München mit schwungvollen Liedern den Gästen ein Lächeln mit auf den Nachhauseweg.




 
 
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